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Wieso Lungenkrebs so oft tödlich endet

Die Diagnose Krebs ist mit der schlimmste Befund, den man als Patient erhalten kann.

Die Hoffnung auf Heilung ist jedoch allgegenwärtig, vor allem solange der Krebs in einem frühen Stadium erkannt wird, da dann die Heilungschancen höher eingeschätzt werden.
Dennoch haben viele an Krebs Leidende keine Chance auf Heilung.

Die Diagnose Krebs ist mit der schlimmste Befund, den man als Patient erhalten kann.

Die Hoffnung auf Heilung ist jedoch allgegenwärtig, vor allem solange der Krebs in einem frühen Stadium erkannt wird, da dann die Heilungschancen höher eingeschätzt werden.
Dennoch haben viele an Krebs Leidende keine Chance auf Heilung.
Mit dieser Materie haben sich US-Forscher vor geraumer Zeit beschäftigt. Dazu untersuchten sie die Tumore von beinahe 800 Lungenkrebspatienten, wodurch sich sowohl alte Erkenntnisse bestätigen, aber auch neue feststellen ließen.
So zum Beispiel der Tatbestand, dass Männer anfälliger für Lungenkrebs sind als Frauen und das ältere Patienten oft einen weniger dramatischen Krankheitsverlauf erleiden, als jüngere.
Außerdem wurde festgestellt, dass auch ältere Patienten gut auf übliche Behandlungsmethoden wie zum Beispiel die Chemotherapie ansprechen, jene ihnen allerdings nur selten angeboten werden.

Mit die wichtigste Feststellung war, dass die Art der Konstruktion des Tumor entscheidend für die Heilung ist. Sind nämlich die molekularen Signalwege ausschlaggebend, wie gut und schnell der Tumor streuen kann. Heißt, ob die „Kommunikationsweise“ der Tumore stark oder schwach ausgeprägt ist. Somit kommt die Früherkennung nur noch an zweiter Stelle bei den Heilungschancen, da Lungenkrebs eh oft erst relativ spät oder nur durch Zufall entdeckt wird. Zu Beginn hat der Betroffene nämlich nur selten Beschwerden.

Das erhöhte Risiko für die Männer erklärte sich nun dadurch, dass die bereits erwähnten Signalwege stärker ausprägt sind, als bei Frauen. Die Signalwege werden umso aktiver, wenn die Blutversorgung der Tumore mit der Metastasenbildung und der Invasivität des Krebses verbunden sind. Die Tumore sind folglich in der Lage ihre eigene Blutversorgung aufzubauen. Sie können also Zellen über das Lymphsystem oder die Blutbahn über den ganzen Körper verteilen und so neue Metastasen bilden.
Die Bösartigkeit des Krebses wird also durch diese Faktoren bestimmt.