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Wenig Schlaf führt zu Adipositas

Seit längerer Zeit glauben Forscher an eine Beziehung zwischen den Schlafgewohnheiten und dem Ernährungsverhalten.
In einer Studie wurden nun 23 Teilnehmer auf die Wechselwirkung untersucht.
Die Probanden waren in einem gesundheitlichen guten Zustand, hatten keine körperlichen Beschwerden und waren normalgewichtig. Zwei Nächte verbrachten sie in einem Schlaflabor.

Seit längerer Zeit glauben Forscher an eine Beziehung zwischen den Schlafgewohnheiten und dem Ernährungsverhalten.
In einer Studie wurden nun 23 Teilnehmer auf die Wechselwirkung untersucht.
Die Probanden waren in einem gesundheitlichen guten Zustand, hatten keine körperlichen Beschwerden und waren normalgewichtig. Zwei Nächte verbrachten sie in einem Schlaflabor.
In der ersten Nacht, schliefen sie acht Stunden und in der zweiten wurden sie wach gehalten.
An den darauffolgenden Morgen wurden ihnen 80 Bilder von Nahrungsmitteln gezeigt, die sie als schmackhaft oder weniger ansprechend beurteilen sollten.
Fast alle entschieden sich nach der zweiten Nacht für stark kalorienreiche, schwere Mahlzeiten.
Daraus errechneten die Forscher die Differenz zwischen den Speisewünschen der ersten und der zweiten Nacht. Die Speisen, die am zweiten Morgen ausgewählt wurden, übertrafen die des ersten Morgens mit über 600 Kalorien.
Wenn dieser ungesunde Schlafmangel zu einer Gewohnheit führt, kann es bei den Betroffenen zu Adipositas führen, wovon Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes mellitus und Herzinfarkt die möglichen Folgen sind.
Zu dem gewollten Schlafentzug, untersuchten die Wissenschaftler die Gehirne der Personen mit Hilfe einer funktionellen Magnetresonanztomographie.
Die Ampygdala ist das emotionale Zentrum des Gehirns und ist somit für die emotionale Auswertung von Sinneseindrücken verantwortlich - diese Hirnregion war besonders aktiv in den Untersuchungen.
Normalerweise unterliegt dieser Prozess noch einer rationalen Beurteilung und einer faktenbezogenen Analyse, aber in Folge des Schlafmangels ist er nur wenig aktiv und Amygdala setzt ein. Folge dessen suchen sich die Teilnehmer von gezeigten Bildern die Speisen aus, die am besten schmecken und welche am schnellsten zu einer Sättigung führen.

Durch diese Studie der Forscher aus Australien bewahrheitet es sich: Je weniger Schlaf, desto größeren Hunger auf kalorienreiche Lebensmittel hat man.