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Poliovirus in Brasilien nachgewiesen

Erster Poliovirennachweis in Brasilien seit 1989.

Polioviren gehören der Gruppe der Enteroviren an und sind fäkal-oral übertragbar. Demnach werden sie mit dem Stuhl ausgeschieden und gelangen bei mangelnden hygienischen Bedingungen ins Grund- oder Trinkwasser. Bei rund 95% der Personen, die sich mit dem hochansteckenden Virus infizieren, jener nicht heilbar ist, bleibt die Infektion zwar symptomlos, kann jedoch auch die Kinderlähmung auslösen. Unterschieden werden die Polioviren in drei Typen, von denen der Typ I am häufigsten vorkommt. Mithilfe von Impfungen kann einer Infektion vorgebeugt werden.

Erster Poliovirennachweis in Brasilien seit 1989.

Polioviren gehören der Gruppe der Enteroviren an und sind fäkal-oral übertragbar. Demnach werden sie mit dem Stuhl ausgeschieden und gelangen bei mangelnden hygienischen Bedingungen ins Grund- oder Trinkwasser. Bei rund 95% der Personen, die sich mit dem hochansteckenden Virus infizieren, jener nicht heilbar ist, bleibt die Infektion zwar symptomlos, kann jedoch auch die Kinderlähmung auslösen. Unterschieden werden die Polioviren in drei Typen, von denen der Typ I am häufigsten vorkommt. Mithilfe von Impfungen kann einer Infektion vorgebeugt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Infizierten an keinen Symptomen leiden und es dadurch zu einer leisen Epidemie kommen kann, führt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in regelmäßigen Abständen Abwasseruntersuchungen an Orten durch, an denen der Virus infolge hygienischer Missstände am ehesten zu erwarten ist.
Zu diesen Testgebieten gehört auch der internationale Flughafen in São Paulo, bei jenem bereits im März diesen Jahres die ansteckenden Polioviren im Abwasser nachgewiesen wurden. Der Erreger ist identisch mit dem Erreger aus Äquatorialguniea.

Die Epidemiegefahr wird von der WHO als gering eingestuft, da über 95% der Kinder in Brasilien geimpft sind.