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NOAKs - Befürwortung durch die DGK

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologen äußert sich bezüglich der umstrittenen NOAKs.

Der Gebrauch von NOAKs, also den neuen oralen Antikoagulantien, die unter anderem bei Patienten mit Vorhofflimmern zur Anwendung kommen, sind in Fachkreisen des Längeren Grund für Diskussionen. Sie sollen die herkömmlichen Vitamin K-Antagonisten (VKA) soweit wie möglich ablösen, da diese nicht nur die Behandlung des Patienten in vielen Fällen schwierig gestalten, sondern auch mit Nahrungsmitteln Wechselwirkungen eingehen können.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologen äußert sich bezüglich der umstrittenen NOAKs.

Der Gebrauch von NOAKs, also den neuen oralen Antikoagulantien, die unter anderem bei Patienten mit Vorhofflimmern zur Anwendung kommen, sind in Fachkreisen des Längeren Grund für Diskussionen. Sie sollen die herkömmlichen Vitamin K-Antagonisten (VKA) soweit wie möglich ablösen, da diese nicht nur die Behandlung des Patienten in vielen Fällen schwierig gestalten, sondern auch mit Nahrungsmitteln Wechselwirkungen eingehen können. Des Weiteren ist es keine Seltenheit, dass es unter VKA häufiger zu Blutungen z.B. im Gehirn kommt, die für den Patienten tödlich enden können. Außerdem klagen einige Patienten unter einer mangelhaften Lebensqualität.

NOAKs sollen hingegen sowohl freundlicher in der Anwendung als auch sicherer sein, also mit weniger Risiken behaftet sein. So sollen bei Therapien unter NOAK unter anderem deutlich weniger tödliche Hirnblutungen registriert worden sein. Dies und der weitere Nutzen sei, laut Harald Darius (DGK) wissenschaftlich belegt.
Die Rede ist von den 3 randomisierten Studien RE-LY, ROCKET-AF und ARISTOTLE, in denen insgesamt über 70.000 Patienten untersucht wurden und die ergaben, dass Erreichung der klinischen Ziele mittels Selbstmessung und Selbstmanagement mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden können. Zu jenen Zielen zählen Blutungen und Schlaganfälle.

Trotz der Vorteile, empfiehlt die DGK allen Ärzten, alle in der Leitlinie erwähnten Instrumente bezüglich der Risikoabschätzung zu nutzen und die Gründe für oder gegen eine NOAK-Therapie sorgfältig zu dokumentieren, um sich juristisch abzusichern.