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Neue Faktoren, die Migräne auslösen können

Internationale Forscher führten nun die bislang umfangreichste Studie weltweit zu genetisch bedingten Faktoren von Migräne durch, da die bislang bekannten Faktoren nur circa 20 bis 30 Prozent aufklärten. Ziel der Studie ist Migräne besser behandeln zu können.

Internationale Forscher führten nun die bislang umfangreichste Studie weltweit zu genetisch bedingten Faktoren von Migräne durch, da die bislang bekannten Faktoren nur circa 20 bis 30 Prozent aufklärten. Ziel der Studie ist Migräne besser behandeln zu können.

In der neuen Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature Genetics“ vorgestellt wurde, stellen die Forscher insgesamt zwölf Regionen im Erbgut dar, von denen sie fünf neu entdeckt haben, die für die Entstehung von Migräne mitverantwortlich sind.
Acht von ihnen befinden sich in der unmittelbaren Umgebung von Genen, die Einfluss auf die Hirnschaltkreise haben und zwei tragen die Verantwortung für die Erhaltung der normalen Nervenzell- und Hirnfunktionen.
Die fünf neu erforschten Genregionen sind außerdem für die Steuerung von Nervenbotenstoffen und Nervenregulationen im Gehirn von großer Wichtigkeit.

Die Studie stützt sich auf die Daten von 29 Erbgut-Studien und somit auf 118.710 Patienten und Kontrollpersonen. Sie ist von großer Bedeutung, da 14 Prozent der Erwachsenen an Migräne und unter der damit verbundenen Übelkeit und Erbrechen leiden. Die Schwierigkeit liegt nun darin aufzuklären, welche molekularen Mechanismen der genetischen Veranlagung zu Grunde liegen.

Nach Abschluss der Studie wird das Augenmerk auf der Entwicklung von neuen Medikamenten für bessere Therapien liegen.