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Nasenbluten : Bessere Behandlungsmethode

Mediziner der iranischen Hauptstadt zeigen besser wirkende Behandlungsmethode bei starkem Nasenbluten auf.

Über 50 Prozent der Erwachsenen leiden mindestens einmal im Leben an Nasenbluten, das jedoch meist nicht ärztlich behandelt werden muss. In der Regel wird es durch zu starkes Schnäuzen, Niesanfälle oder durch Nasenbohren verursacht, sodass die feinen Blutgefäße in den Nasenschleimhäuten verletzt werden. Sobald Menschen gerinnungshemmende oder blutverdünnende Medikamente einnehmen, kann es zu stärkeren und längerem Nasenbluten kommen.

Mediziner der iranischen Hauptstadt zeigen besser wirkende Behandlungsmethode bei starkem Nasenbluten auf.

Über 50 Prozent der Erwachsenen leiden mindestens einmal im Leben an Nasenbluten, das jedoch meist nicht ärztlich behandelt werden muss. In der Regel wird es durch zu starkes Schnäuzen, Niesanfälle oder durch Nasenbohren verursacht, sodass die feinen Blutgefäße in den Nasenschleimhäuten verletzt werden. Sobald Menschen gerinnungshemmende oder blutverdünnende Medikamente einnehmen, kann es zu stärkeren und längerem Nasenbluten kommen.

Für die Untersuchung teilten die iranischen Forscher der Universität Teheran 216 Patienten, die an zu behandelndem idiopathischem anteriorem Nasenbluten leiden, in zwei Gruppen ein.
Während die erste Gruppe mit der herkömmlichen Methode, einer anterioren Nasentamponade behandelt wurde, wurde den Patienten der zweiten Gruppe ein mit Tranexamsäure-Injektionslösung getränkter Baumwollbausch, der 15cm lang ist, in die Nase eingeführt.

Bereits nach den ersten zehn Minuten der Behandlung ließ sich ein deutlicher Vorteil bei der zweiten Behandlungs-Variante aufzeigen. So stoppte die Blutung bei 71 Prozent der Gruppe 2, jedoch nur bei 31 Prozent der ersten Gruppe.
Nach zwei Stunden konnte knapp die gesamte zweite Gruppe (95 Prozent) entlassen werden, während nur 6,4 Prozent der Nasentamponade-Gruppe nach Hause geschickt werden konnten.

Die Behandlung mit der Tranexamsäure-Injektionslösung ist den Untersuchungsergebnissen entsprechend, deutlich effektiver als die konventionelle Methode. Auch die Patienten waren mit der Behandlung, die leicht anzuwenden ist, sehr zufrieden.

Publiziert wurde die detaillierte Studie in dem „American Journal of Emergency Medicine“.