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MERS-Virus : Neue Ergebnisse

Virologen befürchten bislang unerkanntes Riesen-Reservoir des MERS-Virus entdeckt zu haben.

Spezialisten der Gesellschaft für Virologe GfV. geben bekannt, dass das Infektionsrisiko mit dem MERS-Virus größer ist, als bisher angenommen. Dies lässt sich aus mehreren neuen Studien schlussfolgern, die Dromedare als häufigste Infektionsquelle ermittelten.

Virologen befürchten bislang unerkanntes Riesen-Reservoir des MERS-Virus entdeckt zu haben.

Spezialisten der Gesellschaft für Virologe GfV. geben bekannt, dass das Infektionsrisiko mit dem MERS-Virus größer ist, als bisher angenommen. Dies lässt sich aus mehreren neuen Studien schlussfolgern, die Dromedare als häufigste Infektionsquelle ermittelten.
Bisher heißt es zwar in den meisten Berichten, dass sich die bislang 536 laborbestätigten Fälle durch den Kontakt mit Menschen infizierten, Professor Dr. phil. Franz Heinz dementiert dies jedoch und verweist auf den Kontakt zu den einhöckrigen Kamelen.

Diese bieten auch nicht nur auf der arabischen Halbinsel ein Reservoir für das MERS-Virus, sondern auch in Äthiopien und im Sudan konnte der Erreger bei ihnen nachgewiesen werden. Dort leben im Gegensatz zu Saudi Arabien mit 260.000 Tieren, fast 1 Million bzw. im Sudan rund 4,8 Millionen Dromedare.

Um zu überprüfen, ob es dementsprechend MERS-Fälle in Afrika gibt, die bis dato nicht erkannt wurden, laufen derzeit Untersuchungen.