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Masernerkrankungen in USA steigen

Höchste Anzahl an Masernerkrankungen in der USA seit 20 Jahren.

Die Masern zählen zu den hoch ansteckenden Virusinfektionen, die weltweit vorkommen und meist bei Kindern oder regional gehäuft auftreten. Die Übertragung erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion, also durch das reine Sprechen, Husten oder Niesen.

Höchste Anzahl an Masernerkrankungen in der USA seit 20 Jahren.

Die Masern zählen zu den hoch ansteckenden Virusinfektionen, die weltweit vorkommen und meist bei Kindern oder regional gehäuft auftreten. Die Übertragung erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion, also durch das reine Sprechen, Husten oder Niesen. Der sich schnell ausbreitende Virus sucht sich seinen Weg in den Körper durch Schleimhäute der Atemwege und befällt vor allem Zellen des Nerven- und Immunsystems. Bis die Krankheit nach einer Infektion ausbricht vergehen bis zu 10 Tage.
Masern zeichnen sich durch Fieber, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopf- und Bauschmerzen und letztendlich den ausgeprägten Hautausschlag aus.

Seit dem Jahre 2000 gilt die USA eigentlich als offiziell frei von der Virusinfektion, auch wenn es aufgrund von importierten Erkrankungen aus anderen Teilen der Welt immer wieder zu kleineren Ausbrüchen kommt. Der Masernausbruch, der seit diesem Jahr registriert wurde, ist allerdings der größte seit mehr als 20 Jahren. So wurden bis zum 23.Mai 288 Masernerkrankungen gemeldet, womit die Gesamterkrankungszahl des letzten Jahres bereits überstiegen wurde.

Die Centers for Disease Control and Prevention konnten durch eine Gentypisierung des Erregers den Ursprung der Infektionsquelle zu den Philippinen zurückverfolgen. Die Philippinen leiden seit längerer Zeit unter einer Masernepidemie, die bereits 32.000 Menschen infizierte und 41 Betroffenen das Leben kostete. Ursache dafür ist unter anderem, dass sich die Einwohner aus religiösen Gründen nicht impfen lassen.

Auch in Europa konnten bereits Masernfälle zu dem philippinischen Erreger zurückgeführt werden. Alleine im Jahre 2013 wurden in Europa 9.579 Erkrankungen gemeldet.