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Männliche Unfruchtbarkeit durch Gendefekt

In Mitteleuropa bleibt etwa jedes sechste Paar aufgrund der Unfruchtbarkeit des Mannes ungewollt kinderlos.

Die Anzahl und die Qualität der Spermien ist der Hauptfaktor bezogen auf die Fruchtbarkeit des Mannes. In Fällen der Unfruchtbarkeit ist in der Regel die Spermienbildung mangelhaft. Des Weiteren sinkt die Fruchtbarkeitsrate mit zunehmenden Lebensalter.

In Mitteleuropa bleibt etwa jedes sechste Paar aufgrund der Unfruchtbarkeit des Mannes ungewollt kinderlos.

Die Anzahl und die Qualität der Spermien ist der Hauptfaktor bezogen auf die Fruchtbarkeit des Mannes. In Fällen der Unfruchtbarkeit ist in der Regel die Spermienbildung mangelhaft. Des Weiteren sinkt die Fruchtbarkeitsrate mit zunehmenden Lebensalter.

Im sogenannten TEX-11 Gen konnten Forscher und Mitarbeiter des münterschen Instituts für Humangenetik und aus Pittsburgh vom Department of Obstretics, Gynecology and Reproductive Sciences, nun Mutationen feststellen, die für die fehlerhafte Spermiogenese und somit die Unfruchtbarkeit verantwortlich sind.
Die Veränderungen des Gens führen zu einem Meiosearrest, wodurch sich erschließen lässt, dass die Spermienbildung bis zur Meiose fehlerfrei funktioniert, dann jedoch abbricht. Die Folge dessen ist, dass die Samenflüssigkeit der betroffenen Männer keine Spermien mehr enthählt.

Durch eine neue Technologie, der sogenannten Array-CGH, wurden die X-Chromosomen hochauflösend analysiert und bei zwei betroffenen Männern, kleine Stückverluste des TEX-11 Gen ermittelt.

In Münster wurden 240 Patienten untersucht und in Pittsburgh 49, des Weiteren konnten Forscher mittels Sequenzuntersuchungen im TEX-11 Gen, diese Punktmutationen bei unfruchtbaren Patienten nachweisen.

 

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