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Lebensgefährlicher Natriummangel

Neuen Ergebnissen einer amerikanischen Studie zufolge, kann der Mangel an Natrium lebensgefährlich sein.

Mediziner der Columbia Universität in New York haben nun die Daten der 14.697 Erwachsenen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) ausgewertet und kamen zu dem Resultat, dass vor allem Frauen häufig an einem Natrium-Mangel leiden, jener lebensgefährlich sein kann.

Neuen Ergebnissen einer amerikanischen Studie zufolge, kann der Mangel an Natrium lebensgefährlich sein.

Mediziner der Columbia Universität in New York haben nun die Daten der 14.697 Erwachsenen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) ausgewertet und kamen zu dem Resultat, dass vor allem Frauen häufig an einem Natrium-Mangel leiden, jener lebensgefährlich sein kann.

Insgesamt konnte bei 1,72% der Teilnehmer ein Mangel festgestellt werden, jener aussagt, dass der Natriumwert bei 136 – 144 mmol/l liegt. (Amerikanische Richtlinie)

Der Natriumwert kann negativ durch Erkrankungen und Medikamente beeinflusst werden, so zum Beispiel durch Schlaganfälle, Diabetes, Krebs, COPD, oder ACE-Hemmer, SSRI und Carbamazepin.

Die Patienten, die innerhalb der Beobachtungsphase (1999-2006) von den Natrium-Mangel betroffen waren, galt ein Sterberisiko von 11%. Jenes war somit im Vergleich zu Teilnehmern mit normalen Werten mit einer Wahrscheinlichkeit von 4%, um ein dreifaches höher.
Wurden Risikofaktoren wie Geschlecht, Alter, Krankheiten und Medikamenten nicht beachtet, war das Sterberisiko immer noch doppelt so hoch.

Die Mediziner der Columbia Universität raten demnach dazu, die Natriumwerte vor allem im steigenden Alter kontrollieren zu lassen.

Die detaillierte Studie wurde in der Fachzeitschrift The American Journal of Medicine publiziert.