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Kombination von Hemmstoffen steigert die Überlebenschance von Patienten mit metastasierten malignen Melanomen

Bei der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago, wurde das Finale Ergebnis der randomisierten und prospektiven COMBI-d-Studie vorgestellt. Es handelt sich um folgende kombinierten Inhibitoren (Hemmstoffe), zu allererst der BRAF-Inhibitor Dabrafenib und der MEK-Inhibitor Trametinib, diese zwei Proteine sorgen im MAPK-Signalweg für das verlängerte Überleben von Patienten mit metastasierten malignen Melanomen, um median mehr als sechs Monate im Vergleich zur Therapie mit dem BRAF-Inhibitor alleine. Allerdings ist der Nachweis einer Mutation im BRAF-Gen (V600E/K) Voraussetzung, für die Behandlung.

Bei der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago, wurde das Finale Ergebnis der randomisierten und prospektiven COMBI-d-Studie vorgestellt. Es handelt sich um folgende kombinierten Inhibitoren (Hemmstoffe), zu allererst der BRAF-Inhibitor Dabrafenib und der MEK-Inhibitor Trametinib, diese zwei Proteine sorgen im MAPK-Signalweg für das verlängerte Überleben von Patienten mit metastasierten malignen Melanomen, um median mehr als sechs Monate im Vergleich zur Therapie mit dem BRAF-Inhibitor alleine. Allerdings ist der Nachweis einer Mutation im BRAF-Gen (V600E/K) Voraussetzung, für die Behandlung.

Bestätigung erlangte dieses Therapieprinzip, da die Rate der sekundären Hauttumoren durch die Inhibitoren-Kombination reduziert wurde. Die häufigsten Nebenwirkungen dieser Behandlungen, sind zum einen Pyrexie (Fieber) im Kombinationsarm und Hyperkeratose (übermäßige Verhornung der Haut) bei einer Monotherapie mit Dabrafenib. Erhielten Patienten diese, lebten sie median 18,7 Monate und in Kombination mit Trametinib waren es 25,1 Monate.

Bei einem fortgeschrittenem malignen Melanom und dem Nachweis einer BRAF-Mutation, ergab die erste Auswertung der Daten bis August 2013, einen signifikanten Überlebensvorteil für die kombinierte Hemmung des MAPK-Signalwegs. Die in der Endauswertung erfassten Daten bis Januar 2015, ergaben einen deutlich größeren Überlebensvorteil, denn die BRAF-Mutationen werden durchschnittlich bei 40% bis 50% der malignen Melanome gefunden.

Laut Ärzten gibt es in vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, seit Jahrzehnten, eine ansteigende Neuerkrankungsrate bei Menschen mit heller Hautfarbe, mit malignen Melanomen. Das Lebenszeitrisiko lag vor 50 Jahren bei ca. 1:600, mittlerweile liegt es bei ca. 1:75 bis 1:100. Das Robert Koch – Institut erstellte 2014 eine Prognose mit ca. 19.700 Neuerkrankungen, davon sind 85% heilbar. Befindet sich die Erkrankung jedoch in den Stadien IIIC und IV, liegen die 5 Jahresüberlebensraten bei 40% beziehungsweise 15%.

Das Einjahresüberleben beläuft sich bei der Kombinationstherapie auf 74%, bei der Monotherapie auf 68%. Jene Überlebensrate lag nach 2 Jahren bei 42% und im Kombinationsarm bei 51%.

Für diese Studie wurden 947 Patienten mit histologisch gesicherten malignen Melanomen im Stadium IIIC (nicht resezierbar) oder IV und BRAF V600E oder V600K-Mutationen, an 113 Zentren und 14 Ländern, auch in Deutschland, gescreent. Dies geschah zwischen Mai 2012 und Januar 2013.

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