fachaerztejobs.de

Neuigkeiten

Koffein : mögliche Wirkung auf das Langzeitgedächtnis

Amerikanische Forscher sind aufgrund von Studienergebnissen der Meinung, dass bereits eine Dosis von 200mg Koffein am Tag die Leistungen des Langzeitgedächtnis verbessern kann.

Amerikanische Forscher sind aufgrund von Studienergebnissen der Meinung, dass bereits eine Dosis von 200mg Koffein am Tag die Leistungen des Langzeitgedächtnis verbessern kann.

Daniel Borota und sein Team von der Johns Hopkins University in Maryland untersuchten jüngst die Wirkung von Koffein auf das Langzeitgedächtnis. Hierzu wählten sie 160 sogenannte „koffein-naive“ Teilnehmer ohne gesundheitliche Beschwerden aus, die gewöhnlich innerhalb von 7 Tagen nicht mehr als 4 Tassen Kaffee zu sich nahmen, jenes einer etwaigen Menge von 500mg Koffein entspricht.
Diesen Probanden wurden am Anfang der Studie mehrere Bilder von Gegenständen gezeigt, welche dem Themen „drinnen“ und „draußen“ zuzuteilen waren.
Im Anschluss bekam eine Hälfte der Probanden eine Tablette, die 200mg Koffein enthielt, während die andere Hälfte nur ein Placebopräparat erhielt.
Nach 24 Stunden wurden den Teilnehmern wiederum Bilder vorgeführt, auf denen Gegenständen zu sehen waren. Jedoch waren zusätzlich zu den Bildern des Vortages auch Bilder, die ähnliche bzw. komplett andere Gegenstände zeigten.
Diejenigen, die am Vortag eine Koffeintablette verabreicht bekamen, konnten die Gegenstände, die sie am Tag zuvor zuordnen mussten, signifikant besser von denen unterscheiden, die diesen nur ähnlich waren, im Vergleich zu der Placebogruppe.

Daniel Borota & Co sehen die Vermutung, dass Koffein eine positive Auswirkung auf das Langzeitgedächtnis hat, durch dieses Ergebnis als bestätigt.
Jedoch ist zu bedenken, dass der Zeitraum lediglich 24 Stunden betrug und die Probanden teilweise unter Kopfschmerzen und Nervosität litten. Außerdem ist nicht klar, inwieweit sich die Wirkung bei Menschen verhält, die regelmäßg Koffein zu sich nehmen.

Veröffentlicht wurde die detaillierte Studiein der Nature Neuroscience.