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Gebärmutterhalskrebs – Neue Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ab sofort schon 3 Jahre früher als bisher üblich zu beginnen.

Rund 5.470 Frauen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs, dem sogenannten Zervixkarzinom. Seit dem Jahre 2007 ist es möglich sich gegen zwei bzw. vier der mehr als 100 bekannten Virustypen impfen zu lassen. Die Impfung wird von den gesetzlichen Krankenkassen zwar übernommen, allerdings nur für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, da die STIKO die Impfung für dieses Altersklasse empfiehlt.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ab sofort schon 3 Jahre früher als bisher üblich zu beginnen.

Rund 5.470 Frauen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs, dem sogenannten Zervixkarzinom. Seit dem Jahre 2007 ist es möglich sich gegen zwei bzw. vier der mehr als 100 bekannten Virustypen impfen zu lassen. Die Impfung wird von den gesetzlichen Krankenkassen zwar übernommen, allerdings nur für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, da die STIKO die Impfung für dieses Altersklasse empfiehlt.

Diese Empfehlung wurde nun von der Ständigen Impfkommission aufgrund von Daten geändert, die in den nächsten zwei Ausgaben des Epidemiologischen Bulletins publiziert werden. Fest steht jedoch, dass die Empfehlung vorsieht, zukünftig Mädchen bereits ab dem 9. bis zum 12. Lebensjahr zu impfen. Grund dafür sei, dass die Impfung, die bislang in 3 Phasen aufgeteilt ist, wirksamer ist, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgt. Geschlechtsverkehr ist der Hauptübertragungsweg für die HPV-Typen. Des Weiteren müssen die Mädchen nur noch 2 Mal geimpft werden, da die Immunantwort im jüngeren Alter besser ist. Befürchtungen, dass die Impfung und der damit einhergehende Schutz früher verfällt, wird von der STIKO verneint. Es gäbe diesbezüglich keinerlei Hinweise aktuell.