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Forscher erfindet weltweit erste fühlende Beinprothese

Prothesen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken, sie verhelfen Menschen nicht nur zum neuen Selbstvertrauen, sondern sorgen auch für ein besseres Lebensgefühl und mehr Lebensqualität.

Laut einer Schätzung werden jährlich allein etwa 40.000 bis 60.000 Amputationen an den unteren Extremitäten durchgeführt.

Nun ist es dem Südtiroler Forscher Hubert Egger gelungen, die erste fühlende Beinprothese zu entwickeln. Schon 2010 fiel Egger durch die Armprothese auf, die per Gedankenkontrolle gesteuert werden kann.

Prothesen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken, sie verhelfen Menschen nicht nur zum neuen Selbstvertrauen, sondern sorgen auch für ein besseres Lebensgefühl und mehr Lebensqualität.

Laut einer Schätzung werden jährlich allein etwa 40.000 bis 60.000 Amputationen an den unteren Extremitäten durchgeführt.

Nun ist es dem Südtiroler Forscher Hubert Egger gelungen, die erste fühlende Beinprothese zu entwickeln. Schon 2010 fiel Egger durch die Armprothese auf, die per Gedankenkontrolle gesteuert werden kann.

Ein 54 Jahre alter Lehrer aus Österreich, dem 2007 infolge eines Schlaganfalls ein Bein amputiert werden musste, erhielt die medizinische und technische Weltneuheit. Ihm wird dank der Prothese die Möglichkeit eingeräumt zu erkennen, ob er auf Asphalt, Schotter oder Rasen läuft. Zudem ist er wieder in der Lage zu klettern. Gegen Phantomschmerzen sollen spezielle Sensoren helfen.

Möglich wurde dies durch einen von den Chirurgen der Fachhochschule Oberösterreich durchgeführten Nerventrasfer – “Target Sensory Reinnervation“ (TSR)  beim Patienten,. Nervenenden aus dem Beinstumpf, die früher Informationen aus dem Fuß verarbeiteten, wurden an empfindsame Hautareale verlegt, die durch Drucksensoren mit der Fußprothese verbunden worden sind.

Egger hofft, dass seine Art der Technologie bald zugänglich sein wird für einen möglichst großen Patientenkreis.

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