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Fieber nach Grippe- und Pneumokokkenimpfung

Neue Studie aus den USA zeigt, dass Fieber eine häufige Nebenwirkung nach Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe ist.

Dr. Melissa Stockwell von der Columbia University hat sich mit der Tatsache beschäftigt, dass Fieber öfter nach einer Impfung von Kleinkindern auftritt, als von den meisten Menschen angenommen.

Neue Studie aus den USA zeigt, dass Fieber eine häufige Nebenwirkung nach Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe ist.

Dr. Melissa Stockwell von der Columbia University hat sich mit der Tatsache beschäftigt, dass Fieber öfter nach einer Impfung von Kleinkindern auftritt, als von den meisten Menschen angenommen.
Daher führte sie eine Studie durch, in jener sie Säuglinge zwischen 6 und 23 Monaten impfen lies und den Eltern am darauffolgenden Abend eine SMS schrieb mit der Bitte zu melden, ob das Kind Fieber bekommen hat und wenn ja wie hoch dieses ist.
Aufgrund mangelnder Technik konnten nur wenige Eltern und dessen Kinder nicht an der Untersuchung teilnehmen.
Ein Teil der Kinder bekam sowohl eine Grippe-, als auch eine Pneumokokkenimpfung, während weitere nur gegen Grippe oder Pneumokokken geimpft wurden.
Durch den guten Rücklauf, 90% der Eltern berichteten über den gesundheitlichen Zustand ihres Kindes, konnte Dr. Stockwell feststellen, dass 37,6% aller Kinder die beide Impfungen gleichzeitig erhielten, wie in Amerika empfohlen, am Tag nach der Impfung Fieber von 38°C und höher bekamen. Sogar 11,2% der Kinder litten an Fieber über 39°C, während die Kleinkinder, die hingegen nur eine der beiden Impfungen erhielten, nur zu 2,5% nach der Grippeimpfung, bzw. 4,8% nach der Pneumokokkenimpfung entsprechend hohes Fieber bekamen.
Trotz hohem Fieber war die Wirkung des Impfstoffes bei keinem der Kinder beeinträchtigt und keines der Kinder erlitt weitere Folgen aufgrund der Fieberreaktion.

Dr. Melissa Stockwell rät dennoch, die Eltern über die Wahrscheinlichkeit der Nebenwirkungen zu informieren.

Publiziert wurde die detaillierte Studie in der JAMA Pediatrics.