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Fakten aus dem World Cancer Report 2014

Die Informationen, die der World Cancer Report 2014 liefert, sind alamierend - so gehen die 250 Experten aus ingesamt 40 Ländern, die der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) angehören und für den Bericht verantwortlich sind, davon aus, dass binnen der nächsten zwei Jahrzehnte sowohl 8 Millionen Menschen mehr pro Jahr an Krebs erkanken, als auch das jährlich weitere 4,8 Millionen Krebskranke ihrer Krankheit erliegen werden.

Die Informationen, die der World Cancer Report 2014 liefert, sind alamierend - so gehen die 250 Experten aus ingesamt 40 Ländern, die der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) angehören und für den Bericht verantwortlich sind, davon aus, dass binnen der nächsten zwei Jahrzehnte sowohl 8 Millionen Menschen mehr pro Jahr an Krebs erkanken, als auch das jährlich weitere 4,8 Millionen Krebskranke ihrer Krankheit erliegen werden.

So steigt die Zahl von 14 Millionen Neuerkankungen (Jahr 2012) auf rund 22 Millionen und die Opferzahl von 8,2 auf 13 Millionen Menschen.

Die Ursache hierfür sehen die Experten unter anderem in den mangelnden Möglichkeiten der Entwicklungsländer, auf jene etwa 60% der aktuellen Krebserkrankungen fallen. In diesen Ländern (Asien, Afrika, Süd- und Zentralamerika) erliegen 70% aller Krebspatienten ihrem Leiden, da weder die notwenige Technik für eine Früherkennung, noch für eine effektive Behandlung vorhanden ist.
Daher ist unter anderem eine Forderung innerhalb des Berichts, dass die effektive Krebstherapie auch für Entwicklungsländer erschwinglich sein muss. Dies ist allerdings problematisch, da selbst in reichen Ländern die Volkswirtschaft aufgrund der hohen Kosten strapaziert ist. Bereits 2010 wurden die Kosten, die der Wirtschaft jährlich zur Last fallen und durch Krebserkankungen bedingt sind, auf 1,16 Trillionen US-Doller geschätzt.

Weitere Forderungen sind die Eindämmung von Tabak- und Alkoholkonsum, sowie zuckerhaltige Getränke und krebserregende Arbeitsstoffe in der Umwelt oder am Arbeitsplatz. Hier müsse sich entsprechend die Politik einsetzen, jene ebenso in Prävention investitiren muss.