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Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist einer der gefährlichsten und hinterhältigsten Krebsarten, jener in Europa an sechster Stelle der häufigsten, bösartigen Tumorarten bei der Frau steht. Bundesweit erhalten rund 8.000 jährlich die Diagnose, dass sie an diesem erkrankt sind.

Eierstockkrebs ist einer der gefährlichsten und hinterhältigsten Krebsarten, jener in Europa an sechster Stelle der häufigsten, bösartigen Tumorarten bei der Frau steht. Bundesweit erhalten rund 8.000 jährlich die Diagnose, dass sie an diesem erkrankt sind.

Das große Problem bei Eierstockkrebs ist, dass er meist erst entdeckt wird, wenn er sich in einem fortgeschrittenem Stadium befindet, da sich zu Beginn keine oder nur unspezifische Symptome bemerkbar machen. Durch gute Fortschritte der Medizin, bezüglich Operationsverfahren und Medikamenten, konnte die Anzahl der Patienten, die ihrem Leiden erliegen deutlich gesenkt werden.

Die Ursachen können sowohl genetisch bedingt sein, als auch durch die Lebensweise der Frau beeinflusst werden.
Nur 10% der Tumore sind genetisch bedingt. Hier entsteht das Risiko, wenn bereits Familienmitglieder an Eierstock-, Brust-, Gebärmutter- oder auch Darmkrebs erkrankt sind. Aber auch das Tragen der Brustkrebsgene BRCA1 oder BRCA2 tragen zu 60% zum Risiko bei.
Ein Großteil macht folglich die Lebensweise der Frau aus. So steigt das Risiko, wenn die Regelblutung schon sehr früh eingetreten, die Frau erst spät in die Wechseljahre gekommen ist und nie schwanger war, da die Frau somit viele Eisprünge in ihrem Leben hatte.
Bei einem Eisprung kann es nämlich theoretisch dazu kommen, dass die Oberfläche des Eierstocks kleine Schäden davon trägt, jene repariert werden müssen. Dabei kann es zu einer unkontrollierten Zellteilung kommen.
Auch die Einnahme von Östrogenen nach den Wechseljahren erhöht das Eierstockkrebsrisiko ebenso, wie Adipositas, da das Fettgewebe mehr weibliche Hormone produziert.

Erst wenn der Krebs auch das umliegende Gewebe der Bauchhöhle befällt, macht sich der Krebs durch folgende Symptome bemerkbar :

  • dauert aufgeblähter Bauch
  • Völlegefühl / Appetitlosigkeit
  • Verstopfungen
  • Übelkeit
  • Gewichtsabnahme
  • selten auch Blutungen aus der Scheide

Sollte eine Frau ein erhöhtes Eierstockkrebsrisiko haben, lässt sich dieses, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, durch die Entfernung der Eierstöcke zu 97% verringern. Auch hormonelle Verhütungsmittel schützen vor dem Krebs.

Die Behandlung richtet sich nach mehreren Faktoren, wie zum Beispiel dem Krebsstadium, dem Alter der Frau und ihrem allgemeinen Zustand.

 

Hormonelle Verhütungsmittel :

  • die Pille
  • Vaginalring
  • Verhütungspflaster
  • Verhütungsstäbchen
  • Hormonspirale
  • Dreimonatssprite