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Demenz und Grauer Star : Neue Studienergebnisse

Vor allem ältere Menschen sind häufig von Demenz, als auch vom Grauen Star betroffen. Während Demenz-Patienten in ihren geistigen Fähigkeiten, in meist mehreren Bereichen beeinträchtigt sind, also zum Beispiel an Verständigungsschwierigkeiten aufgrund von Sprachstörungen, oder an Orientierungs- oder Gedächtnisproblemen leiden, wird das Sehvermögen durch den Grauen Star (Katarakt) dermaßen beeinträchtigt, dass die Patienten nur noch verschwommen, also wie durch ein Milchglas sehen können.

Vor allem ältere Menschen sind häufig von Demenz, als auch vom Grauen Star betroffen. Während Demenz-Patienten in ihren geistigen Fähigkeiten, in meist mehreren Bereichen beeinträchtigt sind, also zum Beispiel an Verständigungsschwierigkeiten aufgrund von Sprachstörungen, oder an Orientierungs- oder Gedächtnisproblemen leiden, wird das Sehvermögen durch den Grauen Star (Katarakt) dermaßen beeinträchtigt, dass die Patienten nur noch verschwommen, also wie durch ein Milchglas sehen können.

Mediziner sind seit Längerem der Meinung, dass die Therapie mit Statinen das Risiko beider Krankheiten erhöhen kann - jene Ansichten konnten nun durch Studienergebnisse der Rutgers Universität und der Nationalen Universitätsklinik in Taipeh widerlegt werden.

So konnte die Studie von John Kostis, von der Rutgers Universität in New Brunswick/New Jersey, durch eine Zusammenfassung von Metadaten von 14 Studien mit rund 2.399.200 Patienten, mit dem Durchschnittsalter von 61, belegen, dass das Katarakt-Risiko derjenigen, die eine Statine-Behandlung über einen durchschnittlichen Zeitraum von 54 Monaten bekamen, um 20 Prozent gemindert war.
Das analysierte, statistisch signifikante Risiko konnte somit die Bedenken, die seit 1987, aufgrund von Trübungen der Linsen bei Hunden nach einer Statine-Therapie, bestehen, entkräften.

Die Untersuchungsergebnisse des Wissenschaftlers Ting-Tse Lin von der Nationalen Universitätsklinik in Taipeh widerlegen wiederum die Annahme, dass Statine ebenso für ein häufigeres Auftreten von Demenz verantwortlich sind, durch eine Studie mit 57.669 Senioren. Diese wurden ebenfalls über einen 54-monatigen Zeitraum, in jenem sie Statine zu sich nahmen, beobachtet. Abschließend ergab sich, dass die Patienten entgegen allen Erwartungen seltener an Demenz erkrankten, als Patienten einer Kontrollgruppe. Bekamen die Patienten die maximale Dosis, waren die Neuerkrankungen sogar 3x seltener. Heißt, je höher die Dosis, desto geringer das Demenz-Risiko.
Lin begründet die positive Auswirkung auf das Risiko mit der antiatherogenen Wirkung der Statine.

Mit diesen Resultaten, die auf der Jahrestagung der European Society of Cardiology in Amsterdam vorgestellt wurden, ist die Medikamentengruppe der Statine nun deutlich weniger bedenklich zu betrachten.