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Darmkrebs - Unterschiede bei den Therapieergebnissen

Neue Ergebnisse zeigen, dass sowohl immer mehr jüngere Menschen an Darmkrebs erkranken, als auch dass die Behandlungsergebnisse negativer ausfallen, als bei Patienten im höheren Alter.

Im Jahr 2008 erkrankten rund 65.000 Menschen bundesweit an Darmkrebs - die mit 14% aller Krebserkrankungen zweit häufigste Krebsart nach Prostata- und Brustkrebs. Unter anderem durch Ernährungsgewohnheiten, wie den regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse, Verzicht auf fettreiche Nahrung, aber auch durch ausreichende Bewegung und Entsagung von Nikotin und Alkohol, lässt sich das Risiko eines Tumors im Dickdarm, Mastdarm oder Nahe des Afters positiv beeinflussen.

Neue Ergebnisse zeigen, dass sowohl immer mehr jüngere Menschen an Darmkrebs erkranken, als auch dass die Behandlungsergebnisse negativer ausfallen, als bei Patienten im höheren Alter.

Im Jahr 2008 erkrankten rund 65.000 Menschen bundesweit an Darmkrebs - die mit 14% aller Krebserkrankungen zweit häufigste Krebsart nach Prostata- und Brustkrebs. Unter anderem durch Ernährungsgewohnheiten, wie den regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse, Verzicht auf fettreiche Nahrung, aber auch durch ausreichende Bewegung und Entsagung von Nikotin und Alkohol, lässt sich das Risiko eines Tumors im Dickdarm, Mastdarm oder Nahe des Afters positiv beeinflussen.

Laut den Ergebnissen einer Metaanalyse, die die Daten von 24 Phase-III-Studien mit 20.034 Teilnehmern umfasste, jene dank der französischen Stiftung namens Aide et Rechereche en Cancérologie Digestive, kurz ARCAD zur Verfügung standen und von Dr. Christopher Lieu von der Universität von Colorado ausgewertet wurden, sinkt die Altersgrenze von Darmkrebspatienten kontinuierlich. Die Zunahme von Patienten unter dem 50. Lebensjahr steigt folglich jedes Jahr um rund 1,5%. Demnach erkranken mittlerweile auch 20 bis 29-Jährige Männer und Frauen mit 5,2% bzw. 5,6% häufiger als noch vor 21 Jahren.
Des Weiteren sind die Erfolge einer Therapie bei den jüngeren Darmkrebspatienten um einiges schlechter, als bei älteren Patienten ab dem 50. Lebensjahr. So verstarben nicht nur 30% mehr der jüngeren Betroffenen innerhalb eines Jahres, sondern auch die Größenzunahme bzw. die Metastasierung des Tumors nahm im direkten Vergleich mit den älteren Krebspatienten um 28% zu.
Patienten zwischen dem 57. und 61. Lebensjahr wurden am erfolgreichsten therapiert.

Sowohl die Resultate bezüglich der sinkenden Altersgrenze, als auch hinsichtlich der Wirksamkeit der Therapie werfen Fragen auf. Tatsache ist nämlich unter anderem, dass ältere Patienten sich meist in einem schlechteren Allgemeinzustand befinden, als jüngere und daher eine negativere Ausgangsposition haben.

Vorgestellt wurden die Studienergebnisse auf dem European Cancer Congress in Amsterdam.

 

Mehr über Darmkrebs erfahren Sie unter :

http://www.fachaerztejobs.de/blogg/de/darmkrebs-neuigkeiten-3/
http://www.fachaerztejobs.de/blogg/de/krebsdaten-deutschland-2012/

az