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Creutzfeldt-Jakob-Krankheit – Neue Diagnose-Möglichkeiten

Forscher entwickeln zwei nichtinvasive Tests zum Nachweis der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

Bei der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK,CJD) handelt es sich um eine in der Regel tödlich endende Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei jener aufgrund von Ablagerungen von pathologischen Prionproteinen Nervenzellen absterben, woraufhin sich eine rasch voranschreitende Demenz ausbildet.
Die Erkrankung, die auch erblich bedingt sein kann, tritt zu 85% sporadisch, also ohne bekannte Ursache auf. Deutschlandweit erkranken jedes Jahr rund 80 Menschen. Die Diagnose erfolgt invasiv, bei der die verantwortlichen Proteine im Liquor nachgewiesen werden.

Forscher entwickeln zwei nichtinvasive Tests zum Nachweis der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

Bei der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK,CJD) handelt es sich um eine in der Regel tödlich endende Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei jener aufgrund von Ablagerungen von pathologischen Prionproteinen Nervenzellen absterben, woraufhin sich eine rasch voranschreitende Demenz ausbildet.
Die Erkrankung, die auch erblich bedingt sein kann, tritt zu 85% sporadisch, also ohne bekannte Ursache auf. Deutschlandweit erkranken jedes Jahr rund 80 Menschen. Die Diagnose erfolgt invasiv, bei der die verantwortlichen Proteine im Liquor nachgewiesen werden.
Im Laufe der vergangenen Jahre kam eine weitere Form der Erkrankung hinzu (vCJK), die mit dem Konsum von Fleisch von BSE-Rindern in Verbindung gebracht wird.

Um die Hirnbiopsien in Zukunft vermeiden zu können, wurden zwei Test-Arten entwickelt, die beide nichtinvasiv sind.
So wurde zum einen ein Urintest vom Leiter der National CJD Research & Surveillance in Kooperation mit Wissenschaftlern von der University of Texas Medical School entwickelt, bei jenem die Sensitivität 93% beträgt. Getestet wurden hierzu 14 CJK-Patienten, bei denen der Test bis auf einmal anschlug. Bei einer gesunden Kontrollgruppe zeigte der Urintest kein fälschliches Ergebnis an, wodurch sich eine Sicherheit von 100% ergab.
Auch der zweite Test, der von dem Forscherteam um Gianluigi Zanusso von der Universität Verona entwickelt wurde, kann sich mit einer Sensitivität von 97% beweisen. Bei dem Test werden mittels eines Endoskops direkt an der Eintrittsstelle des Riechnervens Proben entnommen, da die Prionen vorher auch im Riechepithel der Nase nachgewiesen werden konnten.

Untersucht wurden 31 Patienten, von denen der Test 30 Mal ein richtiges Ergebnisse anzeigte.

Da bei der herkömmlichen Untersuchungsart nur eine Sensitivität von 77% besteht, könnten die neuen Test die Liqour-Untersuchung ablösen. Vor allem der Urintest könnte als Art Screening dienen, um präzise nach erkrankten Personen zu suchen.

Publiziert wurden beide Studien im New England Journal of Medicine.