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Chlamydien – Auslöser für Krebs

Berlin - Sollten sich die Studienergebnisse der Forscher des Max-Planck-Instituts auch in lebenden Organismen bestätigen, wäre identifiziert, dass Chlamydien Krebsauslöser sein können.
Bislang konnte dies allerdings nur im Reagenzglas nachgewiesen werden.
Besonders betroffen wären in diesem Fall Frauen, mit der Gefahr auf Eierstockkrebs.

Berlin - Sollten sich die Studienergebnisse der Forscher des Max-Planck-Instituts auch in lebenden Organismen bestätigen, wäre identifiziert, dass Chlamydien Krebsauslöser sein können.
Bislang konnte dies allerdings nur im Reagenzglas nachgewiesen werden.
Besonders betroffen wären in diesem Fall Frauen, mit der Gefahr auf Eierstockkrebs.

Das Bakterium schädigt im Laufe der Vermehrung und Einsiedlung die DNA der Zellen, in jene sie eingedrungen sind. Zellen reparieren sich zwar im Normalfall mit Hilfe von Reparaturenzymen, die unterstützen, dass sich die geschädigten bzw. gebrochenen Zellen wieder miteinander verbinden, von selbst, Chlamydien verhindern jedoch diesen Prozess. Die Helferenzyme können sich folglich nicht an der erkrankten DNA andocken. Zusätzlich halten die Chlamydien die Zellen davon ab, sich auf Grund der erfolglosen Wiederherstellung, selbst zu stören und treiben die Vermehrung der geschädigten Zellen an.
Infolgedessen kommt es zu Mutationen im Erbgut und zu der Entwicklung von Krebszellen.
Sollte sich dieses Resultat nun auch in lebenden Organismen bestätigen lassen, könnte man mit Hilfe von Impfstoffen Krebs entgegenwirken.

 

Problem ist, dass Chlamydien oft nicht entdeckt und daher nicht sofort oder gar nicht behandelt werden. Sie können sich in einen Ruhestadium versetzen, weswegen sie vom Immunsystem nicht entdeckt werden und zu chronischen Infektionen führen.


Jedes Jahr stecken sich 90 Millionen Menschen über Geschlechtsverkehr mit dem Bakterium an.