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Chile: Aflatoxine verantwortlich für Gallenblasenkrebs?

Gallenblasenkrebs ist einer von mehreren bösartigen Tumoren des Gallenwegsystems und gehört mit zu den häufigsten Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Meistens tritt diese Art von Krebs um das 70. Lebensjahr auf.  An dieser Form von Krebs erkranken Frauen zwei bis dreimal häufiger als Männer.

Gallenblasenkrebs ist einer von mehreren bösartigen Tumoren des Gallenwegsystems und gehört mit zu den häufigsten Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Meistens tritt diese Art von Krebs um das 70. Lebensjahr auf.  An dieser Form von Krebs erkranken Frauen zwei bis dreimal häufiger als Männer.
Die ungewöhnlich hohe Rate von Gallenblasenkrebs in Chile ist besorgniserregend. Immer häufiger treten Karzinome der Gallenblase, bei den Menschen auf und Forscher vermuten, dass der Verzehr von mit Aflatoxinen kontaminierten Speisen dafür verantwortlich ist. Die Sterberate bei den Männern ist halb so hoch wie bei den Frauen. Denn diese Form von Krebs ist noch vor Brust-, Lungen- und Gebärmutterhalskrebs, die häufigste Krebstodesursache. Ärmere Schichten sind vermehrt davon betroffen, wie die indigenen Mapuche. Die Gründe sind bislang unbekannt.

Nun verdächtigen Forscher die Pfeffersorte Aji Rojo, für die Krebsbildung verantwortlich zu sein. Der Pfeffer, der aus roten Chilischoten hergestellt wird, ist häufig von Schimmelpilzen befallen, jene Aflatoxine produzieren.
Eine geringe Menge dieser Aflatoxine könnte eine Krebsauslösende Wirkung haben. Grundlage dieser Vermutung ist der Fund von Addukten, die zur Pilzbildung beitragen, bei 23 von 36 Patienten (67%)  mit Gallenblasenkrebs. Bei Patienten mit Gallensteinen wurden 18% Addukte nachgewiesen und bei gesunden Menschen 23%.

Ausschließen können Forscher, aber mit letzter Sicherheit nicht das die Bildung der Addukte das Krebsleiden verursacht hat, allerdings entstehen Addukte nur, wenn Aflatoxine mit der Nahrung aufgenommen werden.

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