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Brustkrebsdiagnostik: Frühzeitige Erkennung durch Urintest ?

Brustkrebs gehört zu den häufigsten und bösartigsten Tumoren des Menschen, an jenem hauptsächlich Frauen erkranken, bei Männern ist nur jeder hundertste betroffen. Die Sterberate bei Frauen liegt bei diesem Krebs höher, als bei jedem anderen Krebs.

RNA-Moleküle, die den Stoffwechsel von Krebszellen im Zellkern regulieren, werden zum Teil über die Nieren im Urin ausgeschieden und könnten daher laut einer Pilotstudie, ein Marker für die Diagnostik von Krebserkrankungen sein.

Brustkrebs gehört zu den häufigsten und bösartigsten Tumoren des Menschen, an jenem hauptsächlich Frauen erkranken, bei Männern ist nur jeder hundertste betroffen. Die Sterberate bei Frauen liegt bei diesem Krebs höher, als bei jedem anderen Krebs.

RNA-Moleküle, die den Stoffwechsel von Krebszellen im Zellkern regulieren, werden zum Teil über die Nieren im Urin ausgeschieden und könnten daher laut einer Pilotstudie, ein Marker für die Diagnostik von Krebserkrankungen sein.

Wissenschaftler baten daher 24 Probandinnen und 24 Patientinnen, bei denen kürzlich ein Mammakarzinom, in den Tumorstadien 1,2 oder 3 diagnostiziert wurde, zu einem Urintest. Bereits mit den ersten Ergebnissen waren die Wissenschaftler sehr zufrieden und konnten anhand dieses Tests (MikroRNA-Profil) mit 91 prozentiger Sicherheit erkennen, ob eine Probandin krank oder gesund ist. Im Urin der Krebspatientinnen treten die RNA-Moleküle miR-21, miR-125b sowie miR-451 vermindert auf, zusätzlich konnte das Molekül miR-155 nachgewiesen werden, jenes vermehrt von Brustkrebstumoren gebildet wird.

Das Testverfahren meldeten die Wissenschaftler bereits als Patent an, für den nur ein paar Milliliter Urin benötigt werden, um eine Krebserkrankung feststellen zu können. Infolgedessen müsste keinem Patienten mehr Blut oder Gewebe entnommen werden. Vorhersagen lässt sich derzeit nicht, ob dieser Test einen Stellenwert in der Diagnostik oder Früherkennung erlangt. Um wirklich sicher zu gehen, müssten an mehreren Teilnehmern, die vorhandenen Ergebnisse reproduziert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, der gezielten Untersuchung an Patientinnen im Frühstadium der Erkrankung.

 

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