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Aortenklappenersatz durch neue Methode

Französischen Thoraxchirurgen ist es gelungen, eine minimal invasive Methode zu entwickeln, mit jener eine Aortenklappe ähnlich einer TAVI eingesetzt werden kann.

Marco Vola vom Centre Hospitalier Universitaire in Saint-Etienne, Frankreich, berichtet aktuell über zwei erfolgreiche Transplantation von Aortenklappen, die mit Hilfe der neuen TEAVR Methode (total-endoskopischer Aortenklappenersatz) ohne jegliche Komplikationen gelangen.

Französischen Thoraxchirurgen ist es gelungen, eine minimal invasive Methode zu entwickeln, mit jener eine Aortenklappe ähnlich einer TAVI eingesetzt werden kann.

Marco Vola vom Centre Hospitalier Universitaire in Saint-Etienne, Frankreich, berichtet aktuell über zwei erfolgreiche Transplantation von Aortenklappen, die mit Hilfe der neuen TEAVR Methode (total-endoskopischer Aortenklappenersatz) ohne jegliche Komplikationen gelangen.
Ähnlich der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI), musste für den Ersatz der Aortenklappe weder das Brustbein durchtrennt, noch ein längerer Schnitt im Intrakostalraum vorgenommen werden. Der Eingriff erfolgte mit Hilfe von mehreren punktförmigen Inzisionen („Schlüsselloch-Prinzip“), durch jene neu entwickelte nahtlose Bioprothesen, die sich auf einem selbst-expandierenden Nickel-Titan-Stent befinden, durch die Aorta geleitet werden.

Die ersten beiden Patienten, die mit dieser Technik eine neue Aortenklappe erhielten, erlitten während des 45 minütigen Eingriffs keinerlei Komplikationen.
Dieser Vorteil der verringerten Komplikationsrate wird möglich durch die Minimierung des Thoraxtraumas und der dadurch verkürzten Eingriffszeit. Des Weiteren führt die TEAVR-Technik zu einer schnelleren Erholungszeit, zu einer Verringerung der Schmerzen und somit allgemein zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Somit eignet sich die Technik vor allem für ältere Patienten. Außerdem kann bei Schwierigkeiten während des Eingriffs schnell auf eine Mini-Thorakotomie gewechselt werden, jene sich ebenso durch ein geringes Thoraxtrauma auszeichnet.

Veröffentlicht wurde die detaillierte Studie in der Fachzeitschrift Journal of Thoracic and Cardiovascular Surgery.