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Alzheimer eventuell durch Schlafstörungen begünstigt

Erst eine Studie, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, nahm Bezug auf die Verbindung zwischen einem gesunden Schlaf und Morbus Alzheimer, jene Verbindung nun durch die Querschnittsstudie von Adam Spira bekräftigt wird.

Erst eine Studie, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, nahm Bezug auf die Verbindung zwischen einem gesunden Schlaf und Morbus Alzheimer, jene Verbindung nun durch die Querschnittsstudie von Adam Spira bekräftigt wird.

Mediziner der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, geleitet durch Adam Spira, stützen anhand ihrer Studie, an jener 70 Probanden mit einem durchschnittlichen Alter von 78 Jahren teilnahmen, nun die Annahme, dass Schlafstörungen in direkter Verbindung zu der Entstehung von Morbus Alzheimer stehen.
Die Teilnehmer
der Studie wurden auf Beta-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn untersucht, die als Hauptauslöser von Morbus Alzheimer und weiteren demenziellen Erkrankungen gelten.
Überraschenderweise konnten die Forscher bei knapp jedem dritten Teilnehmer solch Ablagerungen feststellen, obwohl nur ein Proband an Demenz und drei weitere
an leichten kognitiven Einschränkungen (MCI) litten.
Im Anschluss an die Untersuchung wurden die Teilnehmer bezüglich ihrer Schlafgewohnheiten befragt, woraus sich eine Verbindung zu den Ablagerungen registrieren ließ. So waren vor allem die Probanden mit Schlafstörungen von den Beta-Amyloid-Rückständen betroffen.

Um diesen Zusammenhang nun nachweislich belegen zu können, müssen prospektive Beobachtungsstudien durchgeführt werden. Sollten sich die Hinweise bewahrheiten, wäre dies ein wichtiger Schritt für die Vorsorge, als auch für die Therapie von Morbus Alzheimer.

Veröffentlicht wurde die detaillierte Studie in der Fachzeitschrift JAMA Neurology.